Erlebnisreiche Tour bei bestem Bergwetter

Nach einer wetterbedingten Verschiebung auf den 27.05. fuhren wir im Pkw von Josef zu fünft zum Weißensee. Vom Parkplatz am Westufer ging es zunächst am Seeufer entlang und dann durch steilen Laubwald hoch zum idyllisch gelegenen Alatsee und auf dem Almfahrweg hoch zur Saloberalpe. Der Ausblick auf den Alatsee, Füssen, den Kalvarienberg (unsere letzte Tour) und dahinter das Schloss Neuschwanstein mit dem Tegelberg lud uns zu einer ersten Brotzeit ein.

Gestärkt ging es hoch Richtung Zirmgrat, vorbei am "Vierseenblick" (Weißensee, Hopfensee, Forggensee, Bannwaldsee) und oben am Grat zum Salober auf 1.293 m, auf dem wir wiederum eine kurze Brotzeitrast im steifen Westwind einlegten. An den steilen Abbrüchen des Zwölferkopfes vorbei ging es westwärts zum Falkenstein wo wir im dortigen "Hotel" eine Kaffeepause machten, bevor wir den Ausblick auf der Burgruine Falkenstein genossen und uns das "Burgmodell" von König Ludwig für seine weitere geplante Burg Falkenstein anschauten. Diethard machte uns dann auch noch auf die sehenswerte Mariengrotte aufmerksam, die in der überhängenden, geschätzt 30 Meter hohen Südwand des Falkensteins liegt. Zurück liefen wir durch den Laubwald der Nordhänge des "Benkner Bergs" nach Roßmoos und von da auf dem Radweg parallel zu B310 zum Weißensee, wo wir es uns nicht nehmen ließen, das sehr erfrischende Bad im See zu suchen. Alle Teilnehmer waren mit der Tour und dem schönen Wandertag mit einer Wegstrecke von 12 km und 650 Höhenmetern zufrieden und glücklich.