Neun Bergfreunde mit dem Wanderleiter, Corona-bedingt verteilt auf mehrere Fahrzeuge, fuhren am 13.06.2020 hinauf auf die Scheidwangalpe am Ende des Gunzenrieder Tales auf 1.350 m. Wetterbedingt hatten wir in Absprache mit den Teilnehmern die Tour um einen Tag vorverlegt. Als Bergwanderer muss man flexibel sein.

Der Aufstieg zum Heidenkopf auf 1.685 m um 7.45 Uhr zunächst über Almweiden und später über den Grat war im Hinblick auf den Blütenreichtum abwechslungsreich und damit wegen der Erklärungen des Wandeleiters länger. In stetigem Auf und Ab über den Verbindungsgrat mit kurzen und versicherten Kletterstellen erreichten wir den Gipfel des Siplingerkopfes auf 1.748 m. 

Gut in der Zeit legten wir mit den vielen anderen Corona-Wanderern eine ausgiebige Brotzeit ein und verzehrten die jungen Blätter des dort wachsenden Allermannsharnisch (Knoblauchgeschmack) zu unserem Essen als Beilage.


Weiter ging es am blumenreichen Grat hinab zur Oberen Wilhelminealpe auf 1.515 m. Unter den Nagelfluhabbrüchen querten wir auf breiten Wirtschaftswegen hinüber zur Alpe Oberbalderschwang auf 1.369 m.
Von dort ging es über farbenprächtige Almwiesen und mit Blumen überzogene Nagelfluhfelsen wieder hinauf zum Heidenkopf.


Die Hälfte der Wandergruppe machte unter verantwortungsvoller Führung von Diethard noch einen Abstecher hinüber zum Girenkopf 1.683 m.

Der Abstieg zur Scheidwangalpe erfolgte auf dem Aufstiegsweg. Zufrieden über die Blütenvielfalt, glücklich über das gute Wetter und stolz auf die geleisteten 800 Höhenmeter traten wir kurz nach 15.00 Uhr die Heimreise an.