Bei etwas nebligem Wetter trafen sich die fünf Teilnehmer angereist mit zwei Fahrzeugen um 7.30 Uhr am Parkplatz der Kenzenhütte-Haltestelle.

Nach der fast halbstündigen Fahrt die 12 km hoch zur Kenzenhütte ging es durch lichten, mystisch-nebligen Wald hoch zum Bäckenalmsattel und zum Rand des Scheinbergkessels, der teilweise noch schneebedeckt war.

Die ersten Frühblüher unter den Bergblumen waren zu bewundern und so ging es hinüber zum Lösertaljoch.

Vorbei am Schössel ging es leider über noch viel Schnee hoch Richtung Weitalpjoch.

Nach einer vorgezogenen Mittagsbrotzeit verabschiedeten sich Brigitte, Karin und Hubert und gingen zurück zur Kenzenhütte.

Marika und Diethard stiegen mit mir weiter über das Weitalpjoch und ausgedehnte Schneefelder hoch zum Gipfelkreuz der Hochplatte auf 2.079 m.

Dort erst lichteten sich ein wenig die Wolken und gaben den Blick frei auf den Forggenseee und die immer noch tiefverschneiten höheren Berge in Richtung Süden.

Die folgende Gratwanderung mit kleineren Kletterstellen war schnell geschafft und wir erreichten in der vorgegebenen Zeit das "Fensterl", ein überdachter Felsausbruch.

Jetzt stellte sich aber heraus, dass der Abstieg ins Gumpenkar tief verschneit war und die dort befindlichen Halteseile teilweise vom Schnee noch bedeckt waren.

Bei dieser Situation war ein Abstieg lebensgefährlich. Es blieb uns also nichts anderes übrig als den Weg über den Grat und den Gipfel der Hochplatte zurück anzutreten und ostseitig zur Kennzenhütte abzusteigen, die wir kurz nach 17.00 Uhr, also gerade noch rechtzeitig für den letzten Bus ins Tal erreichten.

Etwas müde, aber zufrieden waren wir nach einem erfrischenden Bad im Forggensee gegen 20.15 Uhr zuhause.